Corona Krisen­management

So managen Sie die Krise – unsere Informationsangebote

Inhalte

Ticker

Hier finden Sie einen Ticker für relevante Informationen zum Thema Coronavirus.

Erfolg sichern

Eine Zusammenstellung aus wichtigen Links und Informationen zum Thema Kurzarbeitergeld und Soforthilfe finden Sie unter diesem Bereich.

Liquidität sichern

Hier finden Sie alle nötigen Informationen wie Sie in der Krise Ihre Liquidität sichern können. Wir haben Ihnen Information in den Bereichen Steuerliche Maßnahmen,  Sozialversicherungsmaßnamen & Kredithilfen zur Verfügung gestellt.

Sonstige Informationen

Unter diesem Bereich haben wir weiterführende Links  und Informationen zu gesetzlichen Änderungen eingebunden.

Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen rund um das Krisenmanagement zu Corona in den nachfolgenden Informationsblöcken zusammengestellt. Was Sie in den Blöcken erwartet, finden Sie weiter oben. Über die Links auf der linken Seite kommen Sie zu den einzelnen Informationsblöcken.

Ticker

Hier finden Sie die insbesondere für das geschäftliche Krisenmanagement bedeutsamen Ereignisse der Corona-Krise.

09.07.2020 Absenkung des USt-Satzes - Behandlung des Pfandgeldes

n einem Schreiben des BMF an den Deutschen Brauer-Bund e.V. wird mitgeteilt, dass Pfandgeld im Zeitraum nach dem 30. Juni 2020 und vor dem 1. Januar 2021 mit 16 Prozent Umsatzsteuer abgerechnet werden kann, wenn sowohl der leistende Unternehmer als auch der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer mit dem Steuersatz von 16 Prozent korrigiert und diese Abrechnungsmethode auch für Pfandgelder ab dem 1. Januar 2021, dann mit Steuersatz von 19 Prozent, angewendet wird.

Zum Schreiben

09.07.2020 Kurzarbeitergeld – Keine Vertretungsbefugnis des StB im Widerspruchsverfahren

Die Betreuung der Mandanten in Sachen Kurzarbeitergeld bildet derzeit für Steuerberater einen der vielen Schwerpunkte. Der Steuerberaterkammer München wurde vermehrt gemeldet, dass die Agenturen für Arbeit Steuerberater wegen fehlender Vertretungsbefugnis im Widerspruchsverfahren zurückweisen. Insbesondere mit dem Hinweis auf die aktuelle Ausnahmesituation hat die Steuerberaterkammer München bei der Bundesagentur für Arbeit versucht eine befristete Sonderregelung für Steuerberater zu erreichen.

Die Bundesagentur für Arbeit sieht sich jedoch durch das BSG-Urteil vom 05.03.2014 gebunden und wertet die Vertretung im Widerspruchsverfahren als Rechtsdienstleistung, die Steuerberatern nicht erlaubt ist. Die Anfrage wurde deshalb wie folgt abschlägig beantwortet: „Die Zurückweisung von Steuerberatern im Widerspruchsverfahren durch die Agenturen für Arbeit ist demnach nicht zu beanstanden. Da aber alle bis zur Zurückweisung vorgenommenen Verfahrenshandlungen für den Arbeitgeber fortwirken (insbesondere die fristgerechte Einlegung des Widerspruchs), entstehen dem Arbeitgeber keine Nachteile. Das Widerspruchsverfahren wird von den Agenturen für Arbeit weiter durchgeführt.“

Zur Steuerberaterkammer München

08.07.2020 Bundesprogramm "Überbrückungshilfe Corona" gestartet

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Bundesprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 24,6 Milliarden Euro.

Die Programmabwicklung erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern. Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe online gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie des Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Beantragung der Überbrückungshilfe weiter.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

07.07.2020 Bayerischen Landesamts für Steuern: Kurzinfo zur befristeten Umsatzsteuersenkung

Auf Grundlage des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes wird der allgemeine Steuersatz für die Zeit vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 von derzeit 19 % auf 16 % sowie der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 % auf 5 % abgesenkt. Zur Klärung verschiedener, damit in Zusammenhang stehender Fragen hat das Bayerische Landesamt für Steuern eine Kurzinfo herausgegeben. In der Kurzinfo finden Sie verschiedene Beispielsfälle zu den einzelnen Branchen, bzw. Sonderregelungen.

Weitere Informationen

06.07.2020 Aktualisierung - Mehrwertsteuersenkung: Informationsschreiben "Auf den Punkt"

Der Gesetzesentwurf zur Senkung der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer), von 19% auf 16% sowie von 7% auf 5%, ist nun mit einigen Änderungen verabschiedet worden. Gleichzeitig wurde auch das BMF-Schreiben vom 30. Juni 2020 „Befristete Absenkung des allgemeinen und ermäßigten Umsatzsteuersatzes zum 1. Juli 2020“ veröffentlicht, das Einzelheiten bei der Durchführung regelt.

Aus diesem Grund, haben wir unser Informationsschreiben „Auf den Punkt“ für Sie angepasst. Die Aktualisierungen wurden farblich hervorgehoben.

Im Vergleich zur vorherigen Fassung gab es nun einige Anpassungen Seitens des BMF hinsichtlich Anwendung, Klarstellung und Erleichterungen. Die Nichtbeanstandungsregelung im Bereich B2B für einen Zeitraum bis 31. Juli 2020 dürfte wohl die wichtigste Anpassung sein.

Zum Informationsschreiben „Auf den Punkt“ 

03.07.2020 Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

In erheblichem Maße von der Krise betroffen ist auch der Ausbildungsmarkt. Mit dem Ziel weiterhin Perspektiven für junge Menschen zu schaffen und das Ausbildungsplatzangebot zu sichern, wurde von der Bundesregierung das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ vorgesehen. Durch die beinhaltete finanzielle Unterstützung in Form verschieden gestaffelter Ausbildungsprämien für KMU, die in erheblichem Maße von der COVID-19-Pandemie betroffen sind, soll das Ausbildungsangebot der Betroffenen stabilisiert werden.

Relevant für die Gewährung der Ausbildungsprämien wird – bei Vorliegen aller Voraussetzungen – der Ausbildungsbeginn im Ausbildungsjahr 2020/2021 sein. Die Förderrichtlinien und das Antragsverfahren werden derzeit erarbeitet.

Weitere Informationen

03.07.2020 BMF-Schreiben: Befristete Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Restaurations- und Verpflegungsdienstleistungen zum 01.07.2020

Aus der Praxis sind Fragen zur Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Restaurations- und Verpflegungsdienstleistungen mit der Ausnahme der Abgabe von Getränken vom 01.07.2020 bis zum 30.06.2021 gem. § 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG gestellt worden. Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird der Umsatzsteuer-Anwendungserlass vom 01.10.2010, BStBl I S. 846, der zuletzt durch das BMF-Schreiben vom 25.06.2020 geändert worden ist, in den Abschnitten 10.1 und 12.16 Abs. 12 UStAE geändert. Die Regelungen dieses Schreibens sind in allen Fällen ab dem 01.07.2020 bis zum 30.06.2021 anzuwenden.

Zum BMF-Schreiben

01.07.2020 BMF-Schreiben vom 1. Juli 2020: Muster der Vordrucke im Umsatzsteuer-Voranmeldungs und -Vorauszahlungsverfahren für das Kalenderjahr 2020

Mit dem BMF-Schreiben wird die Anleitung zur Umsatzsteuer-Voranmeldung 2020 für die Voranmeldungszeiträume ab Juli 2020 neu bekannt gegeben.

Zum BMF-Schreiben

01.07.2020 BMF-Schreiben vom 30. Juni 2020: Befristete Absenkung des allgemeinen und ermäßigten Umsatzsteuersatzes zum 1. Juli 2020

Die Bundesregierung hat umfangreiche Maßnahmen des Konjunkturpakets beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie entschlossen anzugehen. Dazu zählt insbesondere die befristete Senkung der Umsatzsteuer im zweiten Halbjahr 2020: Die Umsatzsteuer wird vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt. Der reguläre Steuersatz sinkt dabei von 19 % auf 16 %, der reduzierte Steuersatz von 7 % auf 5 %.

Nach Entwürfen steht nun das finale BMF-Schreiben zur Verfügung.

Zum BMF-Schreiben

30.06.2020 Überbrückungshilfe - Starttermin verschoben

Entsprechend der Mitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft wurde der Starttermin für die Antragstellung zur Überbrückungshilfe vorbehaltlich einer Einigung der Länder auf den 08.07.2020 verschoben. Wir werden Sie zeitnah über die weitere Handhabung informieren.

Weitere Informationen

30.06.2020 Befristete Absenkung des allgemeinen und ermäßigten Umsatzsteuersatzes zum 01.07.2020

Das Bundeskabinett hat am 12.06.2020 erste umfangreiche Maßnahmen des Konjunkturpakets beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie entschlossen anzugehen. Dazu zählt insbesondere die befristete Senkung der Umsatzsteuer im zweiten Halbjahr 2020: Die Umsatzsteuer wird vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 gesenkt. Der reguläre Steuersatz sinkt dabei von 19 % auf 16 %, der reduzierte Steuersatz von 7 % auf 5 %. Hierzu stimmt das Bundesministerium der Finanzen derzeit einen Entwurf eines begleitenden BMF-Schreibens mit den obersten Finanzbehörden der Länder ab. Es soll nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens förmlich veröffentlicht werden. Der hier verfügbare Entwurf gibt nunmehr den Stand vom 26.06.2020 wieder.

Zum Entwurf des BMF-Schreibens (Stand 26.06.2020)

29.06.2020 Bundestag und Bundesrat beschließen zweites Corona-Steuerhilfegesetz

Der Bundestag hat 29. Juni 2020, den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen für ein zweites Corona-Steuerhilfegesetz in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung beschlossen.

Der Bundesrat hat am Nachmittag des 29. Juni 2020 in einer Sondersitzung dem Corona-Konjunkturpaket zugestimmt.

Zum Bundestag

26.06.2020 FAQ des Bundesfinanzministeriums zur anstehenden Umsatzsteuersenkung

Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise vorgelegt. Dieser sieht u. a. vor, vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 sowohl den regulären Umsatzsteuersatz von 19 auf 16 Prozent als auch den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 auf 5 Prozent zu senken. In der FAQ-Liste finden sich Antworten auf wichtige Fragen zur Änderung der Umsatzsteuersätze.

Zu den FAQs

25.06.2020 Bayerisches Wirtschaftsministerium warnt vor betrügerischer E-Mail zu Corona-Soforthilfe

Das Bayerische Wirtschaftsministerium warnt Unternehmerinnen und Unternehmer vor gefälschten E-Mails zur Corona-Soforthilfe. Wie bereits Anfang Mai geht es um eine vermeintlich vom Ministerium versendete E-Mail mit dem Betreff „Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung“. Darin werden die Unternehmen aufgefordert, eine Bescheinigung für das Finanzamt über erhaltene Soforthilfen auszufüllen und an den Absender zurückzusenden. Als weitere Anlage ist der E-Mail eine vermeintliche „Rechtsbelehrung“ beigefügt, die sich an Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen richtet. Es handelt sich um eine gefälschte Nachricht, das Bayerische Landeskriminalamt ist eingeschaltet.

Das Wirtschaftsministerium fordert alle Empfänger dieser E-Mail auf, die Nachricht zu ignorieren. Offizielle E-Mails des Wirtschaftsministeriums zur Soforthilfe stammen von der E-Mail-Adresse noreply@soforthilfe-corona.bayern.

Zur Pressemitteilung

Best Practices Krisen­management

Worauf kommt es jetzt an? Wie bewältigt Ihr Unternehmen diese Krise?

Hier finden Sie unseren Aktionsplan Krisenmanagement COVID-19 – Jetzt ist schnelles Handeln erforderlich sowie den Link zur DATEV Corona-Fördermittel-App.

Aktionsplan Krisenmanagement COVID-19

In der Checkliste beschreiben wir Schritt für Schritt, wie Sie in Zeiten der Krise vorgehen und welche Punkte Sie nicht außer Acht lassen sollten.

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Erfolg sichern

Kurzarbeitergeld (KUG)

Mit dem „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ sollen befristete Verordnungsermächtigungen im SGB III und Arbeitnehmerüberlassungsgesetz aufgenommen werden, um den Zugang zum Kurzarbeitergeld zu erleichtern und die Leistungen bei Kurzarbeit zu erweitern.
Das Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld wurde bereits am 13.3. vom Bundesrat verabschiedet und am 14.3. veröffentlicht.

Konkret sieht das neue Gesetz folgende Maßnahmen betreffend Kurzarbeitergeld vor:

  • Wenn aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, soll ein Betrieb Kurzarbeit anmelden können, wenn mindestens 10 % (bisher 30 %) der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind (§ 109 Abs. 5 Nr. 1 SGB III).
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergelds soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können (§ 109 Abs. 5 Nr. 2 SGB III).
    Das geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt und in das Minus gefahren werden.
  • Auch Leiharbeitnehmer können künftig Kurzarbeitergeld beziehen (§ 11a AÜG).
  • Die SV-Beiträge, die der Arbeitgeber aus dem fiktiven Entgelt alleine tragen muss, soll die Bundesagentur für Arbeit vollständig oder teilweise erstatten können (§ 109 Abs. 5 Nr. 3 SGB III).

Beachten Sie in dieser Übersicht die Fristen für die Anzeige des Arbeitsausfalls bei der Agentur für Arbeit!

Bundesagentur für Arbeit – Corona-Virus: Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Mit Kurzarbeit gemeinsam Beschäftigung sichern

Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung

Soforthilfe

Bundesregierung

Die Bundesregierung hat finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) für kleine Unternehmen für alle Wirtschaftsbereiche sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigte beschlossen:

  • bis zu 5 Beschäftigte max. 9.000 Euro
  • bis zu 10 Beschäftigte max. 15.000 Euro

 

Der Zuschuss dient der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Er orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für drei aufeinander folgende Monate und dient zur Deckung von laufenden betrieblichen Sach-und Finanzaufwendungen (z.B. gewerbliche Mieten, Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten). Die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung erfolgt durch die Bundesländer. Weitere Informationen und Links zu den zuständigen Stellen finden Sie unten.

Antragsfrist: Der Antrag ist spätestens bis zum 31. Mai 2020 zu stellen

 

Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat eine finanzielle Soforthilfe für Unternehmen und Angehörigen Freier Berufe von 11 bis zu 250 Beschäftigte beschlossen:

  • bis zu 50 Beschäftigte max. 30.000 Euro
  • bis zu 250 Beschäftigte max. 50.000 Euro

 

Antragsteller müssen glaubhaft versichern, dass sie durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, die Ihre Existenz gefährden, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen (Liquiditätsengpass). Weitere Informationen und das elektronische Antragsformular finden sie hier.

Antragsfrist: Der Antrag ist spätestens bis zum 31. Mai 2020 zu stellen (nicht wie ursprünglich 30. Juni 2020)

 

Bundesländer

Einen Überblick der finanziellen Soforthilfemaßnahmen der einzelnen Bundesländer sowie die entsprechden Antragsformulare finden Sie auf den Websites der zuständige Behörden oder Stellen für Antragstellung und Bewilligung:

 

Versicherungen

Das neuartige Coronavirus hat den Alltag komplett verändert – und viele Ängste ausgelöst. Menschen sorgen sich um ihre Gesundheit, Unternehmer und Freiberufler bangen um ihre wirtschaftliche Existenz. Versicherungen können helfen, die Folgen abzumildern. Nähere Informationen finden Sie auf der Corona-Themenseite des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Zur Themenseite des Gesamtverband

Liquidität sichern

Steuerliche Maßnahmen

Steuerstundungen

Steuerpflichtige die nachweislich unmittelbar und nicht unerheblich von den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus betroffen sind, können für fällige oder bis zum 31.12.2020 fällig werdende Steuern einen Antrag auf zinslose Stundung stellen. Hierbei handelt es sich um folgende Steuern:

  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Solidaritätszuschlag
  • Umsatzsteuer
  • Erbschaft- und Schenkungsteuer (Bayern)
  • Grunderwerbsteuer (Bayern)
  • Gewerbesteuer (Gemeinden)
  • Grundsteuer (Gemeinden)

 

HINWEIS

  • Anträge auf Stundung der Körperschaftsteuer sind an das zuständige Betriebsstättenfinanzamt zu stellen
  • Anträge ohne Angabe einer bestimmten Stundungsdauer werden zunächst für einen Zeitraum von drei Monaten gewährt. Anschlussstundungen sind unter Berücksichtigung der dargestellten Besonderheiten möglich
  • Angemeldete oder festgesetzte und bereits geleistete Steuern können nicht aufgrund von Stundungsanträgen erstattet werden
  • Die Handhabung in den einzelnen Bundesländern sollte mit dem jeweilig zuständigen Finanzamt geklärt werden
  • Gemeinden sind nicht an die Weisungen des Bundesfinanzministeriums bzw. der Landesfinanzbehörden gebunden

 

ANTRAG

  • Die entsprechenden Antragsformulare der einzelnen Bundesländer finden Sie unter „Weitere Informationen / Antragsformulare“
Herabsetzung von Vorauszahlungen

Auf Antrag Herabsetzung der/des

  • Einkommensteuer-Vorauszahlungen
  • Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen
  • Steuermessbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen

 

HINWEIS

  • Die Herabsetzung kann ggf. bis auf EUR 0 erfolgen
  • Sind für den Veranlagungszeitraum 2020 bereits Vorauszahlungen geleistet worden, kann die Herabsetzung der Steuervorauszahlungen ggf. dazu führen, dass bereits entrichtete Vorauszahlungen erstattet werden
  • Es sollte geprüft werden, ob eine Herabsetzung auch für bereits in 2019 gezahlte Vorauszahlungen in Frage kommt
  • Anträge auf Herabsetzung für Zeiträume nach dem 31.12.2020 sind besonders zu begründen

 

VORAUSZAHLUNGEN

ESt bzw. KSt GewSt
I. Quartal 10. März 15. Feb.
II. Quartal 10. Jun. 15. Mai
III. Quartal 10. Sept. 15. Aug.
IV. Quartal 10. Dez. 15. Nov.

 

ANTRAG

  • Die entsprechenden Antragsformulare der einzelnen Bundesländer finden Sie unter „Weitere Informationen / Antragsformulare“
  • Alternativ können die Anträge auch über ELSTER oder DATEV gestellt werden.
Erstattung USt-Sondervorauszahlung „1/11“

Neben Bayern wird auch in anderen Bundesländern (u.a. BW, BB, HE, MV, NI, NW, SN) auf Antrag die USt-Sondervorauszahlung „1/11“ zur Liquiditätsstärkung rückerstattet.

HINWEIS

  • Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung der USt-Sondervorauszahlung 2020 besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung über  ELSTER oder DATEV entsprechend des Vordrucks: Anmeldung der Sondervorauszahlung „USt 1 H“
  • Die Übermittlung einer berichtigten Anmeldung hat keine Auswirkung auf eine gewährte Dauerfristverlängerung nach § 46 UStDV
  • Sofern derzeit unklar ist, ob Ihr Bundesland die Erstattung einer bereits geleisteten Sondervorauszahlung ermöglicht, empfehlen wir direkten Kontakt zu Ihrem zuständigen Finanzamt aufzunehmen

 

ANTRAG

  • Der Antrag muss die Anmeldung als Berichtigung kennzeichnen(Kennzahl 10 = „1“ in Zeile 22). Auszufüllen ist somit die Zeile 22 (Kennzahl 10) mit einer „1“ und die Zeilen 24 und 25 (Kennzahl 38) mit jeweils „0“. Die Eintragungen in den Zeilen 24 und 25 mit jeweils „0“ führen zu einer vollständigen Erstattung der Sondervorauszahlung
  • In der Zeile 34 (Kennzahl 23) ist durch Eingabe einer „1“ auf zusätzliche Angaben hinzuweisen. Darüber hinaus sind im Elster-Eingabefeld für Freitext die Gründe für die unmittelbare und nicht unerhebliche Betroffenheit des Unternehmens durch die Folgen des Coronavirus darzulegen. Ein gesondertes Schreiben ist dann nicht erforderlich

 

Umsatzsteuer-Voranmeldungen

Auf Antrag zinslose Stundung der bis 31.12.2020 fällig werdenden Umsatzsteuer-Voranmeldungen.

HINWEIS

  • Stundungsanträge sind auf die jeweiligen Fälligkeitstermine der Umsatzsteuer-Voranmeldung zu beziehen
  • Für künftig anzumeldende Steuern können Stundungsanträge nicht im Voraus gestellt werden
  • Anträge sind zusammen mit der jeweiligen Umsatzsteuer-Voranmeldung zustellen
  • Angemeldete und bereits geleistete Steuern können nicht aufgrund von Stundungsanträgen erstattet werden

 

ANTRAG

  • Neben dem entsprechenden Stundungsantrag ist ein erteilter Lastschrifteinzug punktuell nur für diese entsprechenden Abbuchungen auszuschließen
  • Zum Ausschluss des punktuellen Lastschrifteinzugs werden Sie gebeten, bei der Übermittlung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen das Eingabefeld unter „Sonstige Angaben, Zeile 73 Kennzahl 26“ entsprechend zu befüllen. Ein genereller Widerruf des SEPA-Lastschriftmandats ist hingegen nicht erforderlich.
  • Die entsprechenden Antragsformulare der einzelnen Bundesländer finden Sie unter „Weitere Informationen / Antragsformulare“

 

Verlustrücktrag für Vorauszahlungen 19

Von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ betroffene Steuerpflichtige, die noch nicht für den VZ 2019 veranlagt worden sind, können in den zeitlichen Grenzen des § 37 Absatz 3 Satz 3 EStG grundsätzlich eine Herabsetzung der festgesetzten Vorauszahlungen für 2019 beantragen.

HINWEIS

  • pauschal ermittelte Verlustrücktrag beträgt 15% des Saldos der maßgeblichen Gewinneinkünfte und/oder der Einkünfte aus V+V, welche der Festsetzung der Vorauszahlungen für 2019 zugrunde gelegt wurden
  • Neuberechnung der Vorauszahlungen für 2019 führt zu einem sofortigen Erstattungsanspruch
  • Begrenzung des Verlustrücktrag auf 1.000.000 € bzw. 2.000.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Keine Verlustverrechnung für Zwecke der Gewerbesteuer möglich

 

ANTRAG

  • Antrag ist schriftlich oder elektronisch (z.B. mittels ELSTER) bei dem zuständigen Finanzamt zu stellen
  • Der Antrag kann gleichzeitig mit dem Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen 2020 gestellt werden

 

BMF-Schreiben vom 24. April 2020

Lohnsteuer

Die Lohnsteuer kann als Steuerabzugsbeträge im Sinne des § 222 Satz 3 und 4 AO grundsätzlich nicht gestundet werden.

HINWEIS

  • Die Bayerische und die NRW-Finanzverwaltung eröffnen die Möglichkeit eine Fristverlängerung für die Lohnsteueranmeldung März 2020/Q1 2020 um bis zu 2 Monate zu beantragen
  • Die Handhabung in anderen Bundesländern sollte mit dem jeweilig zuständigen Finanzamt geklärt werden

 

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat

Antrag auf Fristverlängerung der Lohnsteuer-Anmeldung (NRW)

Steuererklärungsfristen

Neben Bayern wird auch in anderen Bundesländern (u.a. HE, SN, ST, SH, TH) für steuerlich vertretene Steuerpflichtige auf Antrag eine Verlängerung der Frist zur Abgabe bestimmter Steuererklärungen gewährt.

HINWEIS

  • Bayern: Die Finanzverwaltung verlängert auf Antrag die Fristen zur Abgabe der Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe-, Umsatz-, Erbschaft- und Schenkungsteuererklärung
  • Veranlagungszeitraum 2018: Rückwirkende Fristverlängerung bis 31.05.2020
  • Verspätungszuschläge werden für die Zeit der Fristverlängerung nicht erhoben
  • Bereits festgesetzte Verspätungszuschläge werden auf Antrag erlassen
  • Sofern derzeit unklar ist, ob Ihr Bundesland eine Fristverlängerung ermöglicht, empfehlen wir direkten Kontakt zu Ihrem zuständigen Finanzamt aufzunehmen

 

ANTRAG

  • Um die Antragsbearbeitung zu beschleunigen, übermitteln Sie Ihren Antrag am besten elektronisch über ELSTER
Vollstreckungsmaßnahmen

Auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden soll bis zum Ende des Jahres verzichtet werden. Säumniszuschläge, die in dieser Zeit gesetzlich anfallen, sollen erlassen werden. Dies betrifft folgende Steuern:

  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer
  • Umsatzsteuer

 

Bundesministerium der Finanzen

Sozialversicherungsmaßnahmen

Sozialversicherung

Laut Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden.

Über den Stundungsantrag entscheidet die Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen. Bitte wenden Sie sich direkt an Ihre jeweils zuständige Krankenkasse.

Nähere Informationen und einen Musterantrag finden Sie auf der Corona-Themenseite der IHK München und Oberbayern.

Weitere Informationen

Kredithilfen

Förderkredite

Informieren Sie sich über die Förderprogramme der KfW und LfA. Die Förderkredite werden über Ihre Hausbank beantragt.

SONSTIGE INFORMATIONEN

Disclaimer

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieses Themenbereichs. Die Informationen und Auskünfte dienen lediglich als erste Hilfestellung und Service für unsere Mandanten. Die dargestellten Ausführungen können daher keine steuerliche oder rechtliche Beratung ersetzen. Für die Inhalte von Websites, die über externe Links erreicht werden, wird keine Haftung übernommen.