Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen und Arbeitshilfen für Ihre Arbeit sowie unsere kleine Linksammlung.
Inhalt
1. Kapitalerhaltung und Überschuldung
2. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
3. Umsatzsteuergesetz
4. Kleine Linksammlung
4.1. Behörden
4.2. Internationale Behörden
4.3. Deutsche Verbände
4.4. Internationale Verbände
4.5. Aktuelles Steuerrecht
4.6. Krankenkassen
4.7. Sonstiges
1. Kapitalerhaltung und Überschuldung
Weiterführende Informationen zur Kapitalerhaltung und Überschuldung
2. Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)
Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz hat am 03. April 2009 der Gesetzgeber die tiefgreifendste Reform der deutschen Rechnungslegung seit über 20 Jahren verabschiedet. Die Bilanzrechtsreform zielt darauf, den Informationsgehalt des handelsrechtlichen Jahresabschlusses durch die Annäherung an die IFRS (International Financial Reporting Standards) zu verbessern und ihn damit zu einer echten - weniger komplexen - Alternative zur internationalen Rechnungslegung zu machen. Die Handelsbilanz bleibt dabei im Grundsatz weiterhin Grundlage der Ausschüttungsbemessung und der steuerlichen Gewinnermittlung. Diese Zielsetzungen wurden u.a. mit folgenden Maßnahmen erreicht:
Abschaffung von handelsrechtlichen Wahlrechten zur Einschränkung von
bilanzpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten
Verbot von steuerlichen Bewertungswahlrechten in der Handelsbilanz zur Vermeidung von Informationsverzerrungen
Angleichung an die internationale Rechnungslegung bei wichtigen Ansatz- und Bewertungsregeln
Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
Bewertung und Ausweis von Pensionsrückstellungen an die internationale Rechnungslegung, mit dem Ziel, die tatsächliche wirtschaftliche Verpflichtung
angemessen abzubilden
Verbesserung der Informationslücken durch neue Ausweis- und Angabepflichten in Bilanz und Anhang
Diese neuen Vorschriften sind bei Jahresabschlüssen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2009 beginnen, zwingend anzuwenden, d.h. für die Mehrzahl der Anwender im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010. Es besteht aber ein Wahlrecht, die Neuregelungen in ihrer Gesamtheit auch schon zum 31. Dezember 2009 (bei abweichenden Wirtschaftsjahren im Geschäftsjahr 2009/2010) freiwillig anzuwenden.
Wir haben für Sie einige Arbeitshilfen für die Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erstellt. Die nachfolgende Dateien können Sie herunterladen oder selbstverständlich bei Fragen den Kontakt zu uns aufnehmen.
Beide Synopsen enthalten einen tabellarischen Überblick über die Änderungen bei Ansatz, Ausweis und Bewertung der verschiedenen Bilanzposten durch das BilMoG.
Diese Arbeitshilfe enthält praktische Hinweise zu den Übergangsregelungen für die Umstellung und insbesondere einen tabellarischen Überblick darüber, ob Anpassungen ergebnisneutral oder ergebniswirksam vorzunehmen sind. Bitte beachten Sie zur Umstellung darüber hinaus auch insbesondere unseren Newsletter vom 15.10.2010.
Weiterführende Informationen zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz finden Sie in unseren Newslettern, die wir für Sie zu diesem aktuellen Thema erstellt haben.
- Die Umstellung der Rechnungslegung auf das BilMoG im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010, Newsletter vom 15.10.2010
In diesem Newsletter geht es um die konkreten Schritte, die Sie unternehmen müssen, um Ihren Jahresabschluss 2010 BilMoG-konform aufzustellen und die Wahlrechte, die Sie hierbei nutzen können. Der Newsletter verweist auf die Synopse und die Tabelle zur Umstellung als Arbeitshilfen, die Sie zusätzlich herunterladen können.
- Pensionsverpflichtungen nach BilMoG, Newsletter vom 25.02.2010
- Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) II, Newsletter vom 13.05.2009
Dieser Newsletter stellt die wesentlichen Änderungen nach Verabschiedung des Gesetzesentwurfs durch den Bundestag dar und enthält eine kurze tabellarische Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen, die hilfreich ist, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Demgegenüber stellt die Synopse vom 06.10.2010 die Änderungen je Bilanzposten vollständig dar und berücksichtigt auch Übergangsregelungen.
Bezüglich der Ausführungen zur Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen bei vorzeitiger Anwendung des BilMoG weisen wir auf folgende Änderung gegenüber der Aussage im Newsletter vom 13.05.2009 hin: aus dem Gesetzeswortlaut ergab sich, dass bei vorzeitiger Anwendung das Wahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nicht genutzt werden kann, da es grundsätzlich nur für Vermögensgegenstände gilt, mit deren Entwicklung in Geschäftsjahren begonnen wird, die nach dem 31. Dezember 2009 beginnen. Inzwischen hat die Kommentierung diesen Gesetzeswortlaut aber so ausgelegt, dass bei vorzeitiger Anwendung des BilMoG, die Vermögensgegenstände aktiviert werden dürfen mit deren Entwicklung zu Beginn des Wirtschaftsjahres begonnen wurde, in dem das BilMoG vorzeitig angewendet wird (also auch vor dem 31. Dezember 2009).
- Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), Newsletter vom 19.07.2008
Dieser Newsletter gibt einen allgemeinen Überblick über die Neuregelung basierend auf dem Gesetzesentwurf. Dieser Entwurf wurde im Verlauf des Verfahrens noch in einigen Punkten verändert. Den finalen Stand mit Hinweis auf die Änderungen stellt der Newsletter vom 13.05.2009 dar.
Wir haben für Sie ein Merkblatt zu Rechnungsangaben im Rahmen des Umsatzsteuergesetzes erstellt, welches Ihnen bei der Rechnungsstellung helfen soll.
4.1. Behörden,
Ämter, Ministerien
Hilft bei der Suche nach Adressen/Telefonnummern von Gerichten |
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Hilft bei der Suche nach Adressen/Telefonnummern von Finanzämtern |
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Hier finden Sie Formulare für Zölle und Verbrauchssteuern |
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Bietet die BMF-Finanznachrichten, AfA-Tabellen als Download, Infos zur Steuerreform, aktuelle Gesetzestexte und Referentenentwürfe. |
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Hilft bei Formularen zur Abzugsbesteuerung und Umsatzsteuer im internationalen Geschäftsverkehr |
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Homepage des Bundesministeriums der Justiz |
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Portal bietet über den Menüpunkt „Rechtsgrundlagen" viele Downloadangebote: Gesetzestexte, Schreiben, Verordnungen, Richtlinien. |
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Es werden, neben Pressemitteilungen und weiteren Informationen über den BFH, die von den Senaten zur Veröffentlichung bestimmten sog. V-Entscheidungen im Volltext angeboten. |
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| Elektronischer Bundesanzeiger | Link zum Elektronischen Bundesanzeiger (Hrsg. Bundesministerium der Justiz), Suche nach Unternehmensnachrichten und Jahresabschlüssen |
Hilft bei Fragen zu Beihilfe, Reisekosten, Umzugskosten, Kindergeld, Bezüge |
Umsatzsteuervergütungsverfahren Österreich |
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Sammlung von Finanzverwaltungen verschiedener Länder |
Die umfangreichen und ausführlichen Seiten des Bundesverbandes Deutscher Banken ermöglichen ein Newsletter-Abo und Zugang zur Zeitschrift „Die Bank“. Statistiken und zahlreiche Broschüren als Download ergänzen das Angebot. Gute Suchmöglichkeiten. |
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Die Website weist einen großen und vielfältigen Datenbestand auf, dies aber zum Teil zu Lasten der Übersichtlichkeit. Die Suche nach speziellen Daten, z.B. dem Regelwerk für den Neuen Markt, erfordert Geduld. |
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Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee bietet Informationen über seine Organisation und Arbeitsergebnisse, ein Download der Entwürfe von Rechnungslegungsstan dards ist möglich. |
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Die Wirtschaftsprüferkammer informiert über sich und den Beruf des WP. Auszüge aus den WPK-Mitteilungen sind hinterlegt. |
Der Zusammenschluss der Berufsorganisationen der WP in Europa veröffentlicht z.B. EU-Richtlinien, diesbezügliche Stellungnahmen, eigene Publikationen und berichtet ausführlich über seine Arbeit. |
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Das Financial Accounting Standards Board entwickelt die US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards, die den wichtigsten Bestandteil der US-GAAP bilden. Entwürfe von Standards können heruntergeladen werden, ansonsten gibt es Kurzfassungen der Standards und Zusammenfassungen laufender Projekte und Entscheidungen. |
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Das IASC versteht sich als internationaler Standardsetter auf dem Gebiet der Rechnungslegung. |
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Die Organisation gibt u. a. die International Standards on Auditing (ISA) heraus. |
Aktuellste Infos mit Verweis auf aktuelle Entwicklungen - sehr zu empfehlen für schnellen Überblick! |
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Hier findet man so ziemlich alles zum Thema Steuern |
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Newsletter aus dem Steuerrecht, Zivilrecht, Wirtschaftsrecht usw. |
Es handelt sich um das Downloadcenter der Bundesknappschaft. |
Sehr gut und sehr schnell! Hilft auch bei Redewendungen! |
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Hier findet man sämtliche Währungen zu aktuellen und historischen Wechselkursen |
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Hier sind sämtliche Formulare zum Herunterladen bereit |
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Hier findet man die Rechnungsangaben im Rahmen des Umsatzsteuergesetzes. |
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Hier ist ein Antrag auf Erteilung einer USt-ID-Nummer zu finden |
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Hier können die Hebesätze und andere Strukturinformationen in Bayern abgefragt werden |
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Hier können Sie die günstigsten gesetzlichen Krankenkassen finden. |
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Hier ist Preisindex für Lebenshaltung ab 1991 bis heute zu finden |
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Hier findet man Bekanntmachungen der Insolvenzgerichte |
Für weitergehende Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
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